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Wie ein Fotoshooting dein Selbstbild verändern kann

Frau 40+, mystische Stimmung, Sonnenuntergang

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Ich erinnere mich noch genau an Alina.
Als ich ihr nach dem Shooting ihre Bilder gezeigt habe, saß sie auf ihrem Sofa, sah sich selbst – und fing einfach an zu weinen. Nicht, weil sie traurig war. Sondern, weil sie plötzlich etwas sah, das sie selbst nicht für möglich gehalten hatte.
Mit tränenerstickter Stimme sagte sie immer wieder:

„Es ist so zauberhaft. Ich danke dir. Gott, ist das schön. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so schön aussehen könnte.“

Das war einer dieser Momente, die mich jedes Mal wieder daran erinnern, warum ich tue, was ich tue. Wie sehr meine Fotos gebraucht werden. 

Frau 40+, mystische Stimmung, Sonnenuntergang

Die Beziehung zu uns selbst ist oft die schwierigste

Ich kenne das Gefühl nur zu gut. In meinen Zwanzigern konnte man mich kaum fotografieren.
Nicht von der Seite, bitte. Nicht zu sehr  lachend. Nicht so oder so oder so …
Ich mochte mein Profil nicht, meine Nase, meine Ohren, meinen Bauch … und wenn ich meine Bilder bearbeitet habe, dann so stark, dass kaum Ausdruck mehr übrig blieb.
Ich wollte makellos aussehen – und verlor mich dabei fast selbst. 

Mein persönlicher Wendepunkt kam als ich meine Hochzeitsbilder zum ersten Mal anschaute. 
Ich habe auf einem der Bilder laut gelacht – mit Doppelkinn und ganz viel Gefühl.
Und ich mochte es.
Weil ich in dem Moment nicht auf mich geschaut habe, sondern mich gefühlt habe.

Heute, mit 41, gefällt mir mein Gesicht – mit und ohne Make-up.
Ich sehe darin einfach verschiedene Facetten von mir.
Mal einfach und pur. Mal verspielt und wild.
Ich habe aufgehört, eine Version von mir als „richtig“ und die andere als „falsch“ zu sehen.

Realität ist nicht, was du siehst – sondern was du glaubst

In meiner Therapie habe ich gelernt, dass Realität ein Konstrukt ist. Das, was wir über uns selbst glauben, ist keine objektive Wahrheit. Es ist eine Erzählung – geformt durch Erfahrungen, Bewertungen, Erinnerungen.

Wenn ich sage: Ich bin hässlich, dann ist das keine Tatsache. Es ist ein Gedanke. Und Gedanken kann man ändern.

Genau das passiert in meinen Shootings. Nicht durch Schminke oder Outfits – das sind nur Werkzeuge. Sondern durch das Gefühl, das entsteht, wenn dich jemand wirklich sieht.
Wenn du dich traust, den Blick zu halten. Wenn du begreifst, dass du dich selbst anders sehen darfst.

Der Moment, in dem Frauen aufblühen

Am Anfang eines Shootings ist da oft viel Nervosität.
Die Schultern leicht eingezogen, der Blick vorsichtig, die Atmung flach.
Das erste Outfit ist meistens zum Ankommen da.
Zum Spüren. Zum Warmwerden.
Und dann – fast unmerklich – verändert sich etwas.

Die Bewegungen werden fließender.
Die Stimme sicherer.
Das Lachen echter.
Irgendwann steht da eine Frau, die gerade noch gezögert hat – und plötzlich Raum einnimmt.
Sie lacht, sie flirtet mit der Kamera, sie wird sinnlich, frei, lebendig.
Ich sehe das nicht nur. Ich spüre es körperlich.
Das ist der Moment, in dem die Magie beginnt.

Und dann, später, wenn sie ihre Bilder sieht, höre ich oft dieselben Sätze:

„Bin das wirklich ich? – Ja, das bin zu 100 % ich.“
„Mich hat noch nie ein Foto so berührt.“

Das sind keine Sätze über Schönheit.
Das sind Sätze über Wahrheit.

Wenn du dich siehst, beginnt etwas Neues

Ich glaube, wir unterschätzen oft, was es bedeutet, sich selbst mit neuen Augen zu sehen. Ein Fotoshooting ist für viele Frauen nicht einfach nur ein Termin. Es ist ein kleines Stück Heilung. Ein „Ich darf mich mögen“ – ganz ohne Bedingung.

Ich sehe meine Arbeit nicht als Verwandlung, sondern als Rückkehr. Zu dem Gefühl, das du vielleicht irgendwann verloren hast. Zu dir, ohne Druck, ohne Vergleich.

Mein Shooting ist der Raum nur für dich – wo es nur um dich geht und du gesehen wirst.
Wie du bist.
Wie du gern sein möchtest.
Wie du sein wirst.

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